Gaume im September 2026: Hirschbrunft, Weidenflechten und Schloss Bouillon im Laternenschein
Hirschbrunft in den Wäldern der Gaume, traditionelle Korbflechterei und ein genussvoller Abend auf Schloss Bouillon — die belgische Provinz Luxemburg zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Ein Wochenende im Zeichen der belgischen Gaume
Ende September hat hier einen eigenen Charakter: Die Luft kühlt über den Tälern ab, die Blätter färben sich kupfern, und die Region erwacht mit Veranstaltungen, die nach Handarbeit klingen und nicht nach Massenprogramm. Das sollten Sie bis Sonntag keinesfalls verpassen.
Die Hirschbrunft, gleich vor der Haustür
Das Ereignis, auf das Naturfreunde ein ganzes Jahr warten. Am Freitag, den 25. und Samstag, den 26. September nehmen die Führungen zur Hirschbrunft die Teilnehmer mit in die Gaume-Wälder, um beim Einbruch der Dämmerung die gewaltigen Schreie der Hirsche zu hören. Treffpunkt um 19:45 Uhr an der Sporthalle, geführt von Dominique Noël und Benoît Bailleux. Feste Schuhe, eine warme Jacke und spitze Ohren sind Pflicht.
Bouillon erzählt seine Geschichte bei Kerzenlicht und guten Bissen
Noch am selben Freitag verwandelt die Abendliche Burgführung Schloss Bouillon die tausend Jahre alte Festung in ein kulinarisches Erlebnis im Fackelschein. Vier Stationen, vier regionale Gerichte, ein Jahrtausend Geschichte an kaltem Stein projiziert. So etwas gibt es nur hier.
Weidenflechten und Dorfleben in Montquintin
Mitten in der Gaume verwandelt das 11. Flechtwerk-Festival das kleine Dorf Montquintin in ein offenes Atelier. Am Freitag und Samstag können Sie selbst Körbe flechten, abends lockt ein Musik-Quiz, und am Sonntag darf man zusehen, wie Handwerker Weidenruten verbiegen wie vor fünfzig Jahren. Programm.
Zwei weitere gute Gründe, das Haus zu verlassen
- Heute Abend, Donnerstag der 24., bringen Für noch einen Tumor Freddy Tougaux und Eric Boschman gemeinsam die Bühne zum Beben — zugunsten der Krebsprävention. Ein Abend, eine Sache, ein Muss.
- Von Freitag bis Montag feiert das Dorffest in Remoiville mit alten Spielen, einer gemütlichen Bar und ehrlicher Dorfwärme. Vier Tage voller Lebensfreude, gleich an der französischen Grenze.
Zurück ins Gîte in der Gaume, eine Decke über den Schultern, der Schrei des Hirschs noch im Ohr… Das ist der Luxus, vor dem kein Hotelreservierungssystem schützt.
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